RehaStep - damit der berufliche Neuanfang gelingt

Die ideale Kombination aus Training und Praxis

Wo kann es künftig beruflich für mich hingehen? Wie schaffe ich einen erfolgreichen Neuanfang? Diese und ähnliche Fragen stellen sich Menschen nach einem Unfall oder langer Krankheit, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in ihrem Beruf tätig sein können. "In der Maßnahme RehaStep erarbeiten unsere interdisziplinären Teams gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Fahrplan zurück ins Erwerbsleben", sagt Uwe Westerheide, Leiter Regio-Center Mitte der SRH Berufliche Rehabilitation GmbH Heidelberg.

RehaStep ist eine Kombination aus Potenzialanalyse, Qualifizierung, Bewerbungstraining und Praktika. Ziel ist, dass am Ende der maximal neunmonatigen Maßnahme eine erfolgreiche Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt erfolgt. Vor Maßnahmebeginn wird mit jedem potenziellen Teilnehmer ein sogenanntes Abklärungsgespräch geführt: Ist RehaStep bereits die richtige, zielführende Herangehensweise oder im Moment doch noch nicht?

RehaStep ist als Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben zugelassen. Die Anmeldung erfolgt durch einen Leistungsträger - das kann die Agentur für Arbeit, ein Jobcenter, die deutsche Rentenversicherung oder eine Berufsgenossenschaft sein.

RehaStep 1

Im ersten Schritt, der insgesamt drei Monate umfasst, stehen die Schulung allgemeiner und berufsbezogener MSOffice-Grundlagen, das Bewerbungstraining und intensives individuelles Coaching im Mittelpunkt.

In den ersten beiden Wochen erfolgt ein Profiling, damit sich die Integrationscoaches ein genaues Bild jedes einzelnen Teilnehmers machen können. Für die Potenzialanalyse nutzt die SRH Berufliche Rehabilitation an ihren Standorten seit vielen Jahren die.IMPULS von L&D Support, das integrationsorientierte Online-Tool für die berufliche Rehabilitation. die.IMPULS misst objektiv und valide die Soft Skills einer Person zu Beginn des Rehaprozesses, sodass die Integrationscoaches diese in das Zentrum der beruflichen Neuorientierung stellen können.Der gemeinsam mit der SRH entwickelte die.IMPULS Reha.Predictive.Score erhöht die Prognose von Rehaerfolgen in der Integrationsmaßnahme und unterstützt bei der individuellen Förderplanung.

Der Online-Fragebogen für die die.IMPULS-Messung umfasst 220 Fragen, für deren Beantwortung die Rehabilitanden ca. 50 Minuten benötigen. Innerhalb weniger Minuten liegt den Integrationscoaches die Auswertung der Messergebnisse in Form eines Berichts vor.

"Auf der Grundlage der die.IMPULS-Berichte kommen wir viel gezielter mit den Teilnehmern ins Gespräch und können sie so bereits zu Maßnahmebeginn deutlich besser kennenlernen", berichtet Cleo Kehrer, Integrationscoachin am SRH Standort in Mannheim. Der Bericht enthält u.a. Aussagen zur Resilienz, zum emotionalen Gleichgewicht, zu Kontrollüberzeugungen und Veränderungsbereitschaft sowie zur Stressbelastung. Außerdem werden die sechs stärksten Kompetenzen und die bevorzugten Arbeitsbedingungen ermittelt und Soft-Skills-Profile erstellt. Darauf basierend erfolgt die Identifikation passender beruflicher Richtungen.

"Die Messung und das unersetzliche persönliche Gespräch ergeben ein Bild, wo jeder einzelne Rehabilitand zu Beginn der Maßnahme steht", erklärt Uwe Westerheide. "So lassen sich im RehaStep 1 gemeinsam motivierende berufliche Ziele für die Zeit der Rehabilitation und der beruflichen Integration nach der Reha entwickeln", ergänzt Theodor Huesmann, Leiter Regio-Center Süd der SRH Berufliche Rehabilitation GmbH Heidelberg.

Darüber hinaus schätzen die Coaches das Matching zu 500 Berufsprofilen, die Bestandteil des Tools sind. "Das Matching zeigt unseren Teilnehmern, zu welchen Berufen ihre eigenen Interessen, Neigungen, Talente am besten passen", erklärt Cleo Kehrer. Um die gesundheitlichen Einschränkungen der Maßnahmeteilnehmer berücksichtigen zu können, hat L&D Support das positive Leistungsbild der Deutschen Rentenversicherung in das Matching-Tool integriert. So können u.a. bei der Arbeitsschwere Filter gesetzt werden für leichte, mittlere und schwere Tätigkeiten, sitzend, stehend oder gehend.

RehaStep 2

Das Ende des RehaSteps 1 markieren drei Ideen für die berufliche Zukunft, die im RehaStep 2 erprobt werden. Die Rehabilitanden suchen sich unter Berücksichtigung ihrer gesundheitlichen Einschränkungen ihre Praktikumsplätze selbst. "Unsere Teilnehmer begreifen diese Zeit als echte Chance, um sich in neuen Berufsfeldern ausprobieren zu können", sagt Theodor Huesmann.

Die Praktika werden von den Integrationscoaches begleitet und betreut. In Rückmeldegesprächen mit den Betrieben wird abgefragt, ob eine zusätzliche Förderung des Praktikanten sinnvoll und notwendig ist, damit ein festes Arbeitsverhältnis entstehen kann.

So entscheiden sich beispielsweise Handwerker gern für ein Praktikum im Baumarkt. "Der Wechsel von der Produktion in den Verkauf erfordert hin und wieder ein zusätzliches Kommunikationstraining, um strukturierte Kundengespräche oder den Umgang mit schwierigen Kunden zu üben", erklärt Uwe Westerheide. Die SRH Berufliche Rehabilitation prüfe dann, welche Schulungen im SRH Berufsförderungswerk angeboten werden könnten bzw. wo externe Trainings ergänzt werden müssten.

"Wir erleben in unseren Maßnahmen immer wieder, dass Rehabilitanden großes Selbstvertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten gewinnen, wenn sie sich im Praktikum in Berufsfeldern erproben, die zu ihren Talenten und Interessen passen. Sie sind zufriedener und erfolgreicher", erzählt die Mannheimer Integrationscoachin Cleo Kehrer.

Dass sich das Maßnahmekonzept RehaStep der SRH Berufliche Rehabilitation - bestehend aus Profiling, Coaching und Praktika - bewährt, beweisen die hohen Integrationsquoten in den ersten Arbeitsmarkt.

IAS - Integrationsassessment & SFA - Statusfeststellung von Flüchtlingen

Die SRH Berufliche Rehabilitation nutzt auch für andere Maßnahmen die.IMPULS von L&D Support u.a. für das IAS - Integrationsassessment für die individuelle Arbeitsmarktprognose für Rehabilitanden sowie InCheck für die Beratung und Orientierung von Geflüchteten hinsichtlich Beruf, Aus- und Weiterbildung in der Maßnahme SFA - Statusfeststellung von Asylsuchenden. Für Potenzialanalysen im Firmenkundengeschäft der SRH Berufliche Rehabilitation kommt die Profilizer-Methode von L&D Support zum Einsatz.

Über L&D Support

L&D Support ist ein privater Anbieter personaldiagnostischer Messinstrumente, die sowohl im Bereich der Eignungsdiagnostik als auch der Personalentwicklung eingesetzt werden. Diese Instrumente dienen unter anderem dazu, zuverlässige Voraussagen darüber zu treffen, ob eine bestimmte Person und eine bestimmte Arbeitstätigkeit in Bezug auf die notwendigen Soft Skills zueinander passen.

L&D Support gibt seinen Kunden direkt nutzbare Tools an die Hand, die den Profiling- und Beratungsprozess nachhaltig beleben und beschleunigen. Eines dieser Tools ist die.IMPULS, die innovative und ressourcenschonende Methode für die integrationsorientierte berufliche Rehabilitation. Die Soft Skills einer Person werden zu Beginn des Reha-Prozesses objektiv und valide gemessen und in das Zentrum der beruflichen Neuorientierung und Integration gestellt. Insbesondere in der beruflichen Rehabilitation kommt es darauf an, Menschen einen objektiven Blick auf ihre Talente und Fähigkeiten zu ermöglichen. Das führt zu erstaunlichen Erfolgen!

Über SRH Berufliche Rehabilitation

Die SRH Berufliche Rehabilitation bietet an ihren Standorten Maßnahmen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung. Erwachsene, die aufgrund körperlicher und psychischer Einschränkungen ihren Beruf nicht mehr ausüben können, profitieren von mehr als 50 Jahren Erfahrung. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen über 400 Mitarbeiter. Den Lernalltag unterstützen medizinische, psychologische und sozialpädagogische Angebote. Ziel ist die optimale Vorbereitung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den Arbeitsmarkt.
Träger des Unternehmens ist die SRH Holding, eine unabhängige Stiftung mit Sitz in Heidelberg.

L&D Support freut sich auf eine weitere fruchtbare Zusammenarbeit mit der SRH Berufliche Rehabilitation!

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

L&D Support GmbH
Sebastian Koch
Geschäftsführung
S.Koch@LDSupport.de
Tel. +49 40 609 46 92 33

SRH Berufliche Rehabilitation GmbH
Berufsförderungswerk Heidelberg
Uwe Westerheide
Leiter Regio-Center Mitte
Uwe.Westerheide@SRH.de
Tel.: +49 6221 88 33 22

Theodor Huesmann
Leiter Regio-Center Süd
Theodor.Huesmann@SRH.de
Tel.: +49 6221 88 23 22

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