News

02

21

IAB: Arbeitskräfteangebot sinkt auch bei hoher Zuwanderung

Trotz Einwanderung sinkt das Arbeitskräfteangebot bundesweit langfristig deutlich ab, stellt eine neue Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) fest.

Selbst Zuwanderung im erwartbaren Umfang sowie die seit Kurzem beobachteten höheren Geburtenziffern werden daran kaum etwas ändern.

Da das Erwerbspersonenpotenzial - die Summe aus Erwerbstätigen, Erwerbslosen und Stiller Reserve - nahezu die Obergrenze des Arbeitskräfteangebots bildet, werden den Betrieben in der langen Frist weniger Arbeitskräfte zur Verfügung stehen.

Auch eine höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen und Älteren kann diesen Trend lediglich abschwächen.

Um das Arbeitskräfteangebot bis 2060 auf dem heutigen Niveau zu halten, wäre eine jährliche Nettoeinwanderung von 400.000 Personen erforderlich, betonen die Forscher der zur Bundesagentur für Arbeit gehörenden Einrichtung.

Den IAB-Kurzbericht "Arbeitskräfteangebot sinkt auch bei hoher Zuwanderung" können Sie hier downloaden.